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	<title>Kommentare zu: Wahl-o-mat: Piraten als radikale Zentristen</title>
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	<description>Nachdenken über Politik, Gesellschaft und Kirche.</description>
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		<title>Von: Mal gucken, was da noch kommt &#171; TinoBecker&#039;s Blog</title>
		<link>http://fxneumann.de/2009/09/05/piraten-als-radikale-zentristen/#comment-2346</link>
		<dc:creator>Mal gucken, was da noch kommt &#171; TinoBecker&#039;s Blog</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Sep 2011 14:56:33 +0000</pubDate>
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		<description>[...] und pragmatisch nach konkreten Lösungen für bestimmte Probleme sucht: deswegen nennt Blogger Felix Neumann sie die &quot;radikalen [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] und pragmatisch nach konkreten Lösungen für bestimmte Probleme sucht: deswegen nennt Blogger Felix Neumann sie die &quot;radikalen [...]</p>
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		<title>Von: Felix Neumann</title>
		<link>http://fxneumann.de/2009/09/05/piraten-als-radikale-zentristen/#comment-140</link>
		<dc:creator>Felix Neumann</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 20 Sep 2009 18:43:03 +0000</pubDate>
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		<description>Die Idee, aus taktischen Gründen die politische Normalverteilung zu nutzen, ist zunächst mal so originell nicht; in Zweiparteiensystemen kämpfen beide Parteien um die Mitte, in Mehrparteiensystemen immerhin mindestens die Volksparteien. (Vgl. Anthony Downs, &lt;a href=&quot;http://en.wikipedia.org/wiki/An_Economic_Theory_of_Democracy&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;An Economic Theory of Democracy&lt;/a&gt;.) Die beteiligen sich aber am gesamtpolitischen Diskurs.

Für wen soll das attraktiv sein, wenn eine Partei in den meisten Punkten nicht selbst produktiv Politik machen will, sondern einfach nur nachvollzieht, was die anderen Parteien ausgehandelt haben? (Und sich in diesem Prozeß profiliert haben!)

… und ansonsten fahren die Grünen recht gut mit ihrer Schwerpunktsetzung. Aber ab dem Doppelpunkt wird es eh wirr.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die Idee, aus taktischen Gründen die politische Normalverteilung zu nutzen, ist zunächst mal so originell nicht; in Zweiparteiensystemen kämpfen beide Parteien um die Mitte, in Mehrparteiensystemen immerhin mindestens die Volksparteien. (Vgl. Anthony Downs, <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/An_Economic_Theory_of_Democracy">An Economic Theory of Democracy</a>.) Die beteiligen sich aber am gesamtpolitischen Diskurs.</p>
<p>Für wen soll das attraktiv sein, wenn eine Partei in den meisten Punkten nicht selbst produktiv Politik machen will, sondern einfach nur nachvollzieht, was die anderen Parteien ausgehandelt haben? (Und sich in diesem Prozeß profiliert haben!)</p>
<p>… und ansonsten fahren die Grünen recht gut mit ihrer Schwerpunktsetzung. Aber ab dem Doppelpunkt wird es eh wirr.</p>
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		<title>Von: Impactsuspect &#187; Neulich bei Twitter&#8230;</title>
		<link>http://fxneumann.de/2009/09/05/piraten-als-radikale-zentristen/#comment-138</link>
		<dc:creator>Impactsuspect &#187; Neulich bei Twitter&#8230;</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 20 Sep 2009 14:28:23 +0000</pubDate>
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		<description>[...] ein wenig mehr zu dem Thema: Bei ennomane und bei mspro. Und hier noch was.    Written by Heiko C. in: Gesellschaftliches, Politisches &#124; Tags:Bürgerrechte, Piraten, [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] ein wenig mehr zu dem Thema: Bei ennomane und bei mspro. Und hier noch was.    Written by Heiko C. in: Gesellschaftliches, Politisches | Tags:Bürgerrechte, Piraten, [...]</p>
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		<title>Von: DK</title>
		<link>http://fxneumann.de/2009/09/05/piraten-als-radikale-zentristen/#comment-128</link>
		<dc:creator>DK</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Sep 2009 21:57:23 +0000</pubDate>
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		<description>Wie funktioniert das?

Es gibt eine Art gesellschaftliches Gleichgewicht, dass sich aus den Anteilen aller politischen Flavours ergibt. Denk mal an so eine Gaussche Glockenkurve, Normalverteilung. 

Dieses Gewicht, was demokratisch zustande kommt, akzeptiert man erst mal (das was ein Nichtwähler wählt), und setzt dann davon ausgehend besondere thematische Akzente, nämlich open access, patentreform, Zensurfreiheit des Netzes usw. die bei den anderen zu kurz kommen. Natürlich kann man weitere Akzente finden. Gender gehört ganz sicher nicht dazu. Das geht ja allen bei den Grünen schon auf den Senkel. Gender ist ein Nichtthema. Da könnte man genausogut über christliche Werte oder das Fernsehprogramm reden. Und wenn man über Gender reden sollte, dann denke ich könnten die Piraten durchaus zu dem Schluß kommen: Genug ist genug, und eine ideologische Bereinigung der Institutionen von diesem machtorientierten Politvirus und Scientology fordern. Damit könnte man bestimmt viel Geld in der Verwaltung einsparen. Auch bei der Atomkraft, ist ja das offizielle Ziel der Ausstieg, warum also überhaupt diskutieren. Spannender und piratiger wäre doch da die Frage wie man durch politische Maßnahmen den Energieverbrauch senken kann, damit es der Atomkraftwerke gar nicht mehr bedarf.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wie funktioniert das?</p>
<p>Es gibt eine Art gesellschaftliches Gleichgewicht, dass sich aus den Anteilen aller politischen Flavours ergibt. Denk mal an so eine Gaussche Glockenkurve, Normalverteilung. </p>
<p>Dieses Gewicht, was demokratisch zustande kommt, akzeptiert man erst mal (das was ein Nichtwähler wählt), und setzt dann davon ausgehend besondere thematische Akzente, nämlich open access, patentreform, Zensurfreiheit des Netzes usw. die bei den anderen zu kurz kommen. Natürlich kann man weitere Akzente finden. Gender gehört ganz sicher nicht dazu. Das geht ja allen bei den Grünen schon auf den Senkel. Gender ist ein Nichtthema. Da könnte man genausogut über christliche Werte oder das Fernsehprogramm reden. Und wenn man über Gender reden sollte, dann denke ich könnten die Piraten durchaus zu dem Schluß kommen: Genug ist genug, und eine ideologische Bereinigung der Institutionen von diesem machtorientierten Politvirus und Scientology fordern. Damit könnte man bestimmt viel Geld in der Verwaltung einsparen. Auch bei der Atomkraft, ist ja das offizielle Ziel der Ausstieg, warum also überhaupt diskutieren. Spannender und piratiger wäre doch da die Frage wie man durch politische Maßnahmen den Energieverbrauch senken kann, damit es der Atomkraftwerke gar nicht mehr bedarf.</p>
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		<title>Von: Felix Neumann</title>
		<link>http://fxneumann.de/2009/09/05/piraten-als-radikale-zentristen/#comment-117</link>
		<dc:creator>Felix Neumann</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Sep 2009 06:48:51 +0000</pubDate>
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		<description>Diesen Artikel von Linkswahl empfehle ich nachdrücklich (ich habe drunter nochmal halbausführlich geantwortet); für mich jedenfalls ist es ganz sinnvoll, nicht immer nur in der liberalen Blogosphäre zu lesen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Diesen Artikel von Linkswahl empfehle ich nachdrücklich (ich habe drunter nochmal halbausführlich geantwortet); für mich jedenfalls ist es ganz sinnvoll, nicht immer nur in der liberalen Blogosphäre zu lesen.</p>
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		<title>Von: Die Piraten eine neue Linke? Eigentum und digitale Revolution &#8211; Teil 2. &#171; Linkswahl</title>
		<link>http://fxneumann.de/2009/09/05/piraten-als-radikale-zentristen/#comment-114</link>
		<dc:creator>Die Piraten eine neue Linke? Eigentum und digitale Revolution &#8211; Teil 2. &#171; Linkswahl</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Sep 2009 13:47:44 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Einordung der der Piraten als &#8222;radikale Zentristen&#8220; ist reine Augenwischerei. Diese Einordnung ist erstens einer  Unkenntnis des rechtlichen Status-Quo [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Einordung der der Piraten als &#8222;radikale Zentristen&#8220; ist reine Augenwischerei. Diese Einordnung ist erstens einer  Unkenntnis des rechtlichen Status-Quo [...]</p>
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		<title>Von: pmn</title>
		<link>http://fxneumann.de/2009/09/05/piraten-als-radikale-zentristen/#comment-95</link>
		<dc:creator>pmn</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Sep 2009 00:37:44 +0000</pubDate>
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		<description>Schöner Artikel, wird gleich eingerahmt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Schöner Artikel, wird gleich eingerahmt.</p>
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	<item>
		<title>Von: Felix Neumann</title>
		<link>http://fxneumann.de/2009/09/05/piraten-als-radikale-zentristen/#comment-89</link>
		<dc:creator>Felix Neumann</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Sep 2009 18:47:05 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://fxneumann.de/?p=987#comment-89</guid>
		<description>Die Antwort zur Vergesellschaftung geistigen Eigentums habe ich in den Artikel &lt;a href=&quot;http://fxneumann.de/2009/09/15/digitalkommunismus-oder-liberale-avantgarde/&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;»Digitalkommunismus oder liberale Avantgarde?«&lt;/a&gt; gepackt.

Nach Deinen Kritierien ist es auch schwer, Linke von Liberalen abzugrenzen; auf Liberale paßt meines Erachtens nicht dieses klassische Links-Rechts-Schema. Liberale haben auch eine Gesellschaftsvision (wenn auch mit einer anderen, nämlich keiner, Geschichtsphilosophie) und verstehen sich auch als progressiv, und gerade in Deutschland sind es linke Parteien, die im Bereich chemischer und biologischer Fortschritt eher konservativ argumentieren - da kommt es aber natürlich wieder auf den Fortschrittsbegriff an.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die Antwort zur Vergesellschaftung geistigen Eigentums habe ich in den Artikel <a href="http://fxneumann.de/2009/09/15/digitalkommunismus-oder-liberale-avantgarde/">»Digitalkommunismus oder liberale Avantgarde?«</a> gepackt.</p>
<p>Nach Deinen Kritierien ist es auch schwer, Linke von Liberalen abzugrenzen; auf Liberale paßt meines Erachtens nicht dieses klassische Links-Rechts-Schema. Liberale haben auch eine Gesellschaftsvision (wenn auch mit einer anderen, nämlich keiner, Geschichtsphilosophie) und verstehen sich auch als progressiv, und gerade in Deutschland sind es linke Parteien, die im Bereich chemischer und biologischer Fortschritt eher konservativ argumentieren &#8211; da kommt es aber natürlich wieder auf den Fortschrittsbegriff an.</p>
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		<title>Von: Thomas</title>
		<link>http://fxneumann.de/2009/09/05/piraten-als-radikale-zentristen/#comment-88</link>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Sep 2009 15:58:45 +0000</pubDate>
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		<description>Ich habe die Piraten als eher links eingeordnet. Linksliberal wäre wohl des beste Begriff. Warum? In der Presse wird die Piratenpartei vor allem wegen ihrer Haltung zu Bürgerrechten und Datenschutz beachtet. Allerdings fällt dabei ein sehr wichtiges Element weg. Die sehr progessive Haltung bei der Frage der Information. Letztenendes läuft ja die Haltung der Piraten zu Patentrecht, Open-Source, Urheberrechte auf einen egalitären Zugang zu Information hinaus. Information ist im 21. Jh. aber die zentrale ökonomische Ressource. Die Piraten sprechen sich für eine &#039;Vergesellschaftung&#039; dieser Kernressource aus --&gt; ergo eine urlinke Forderung. Ergo Piraten strukturell eher links.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe die Piraten als eher links eingeordnet. Linksliberal wäre wohl des beste Begriff. Warum? In der Presse wird die Piratenpartei vor allem wegen ihrer Haltung zu Bürgerrechten und Datenschutz beachtet. Allerdings fällt dabei ein sehr wichtiges Element weg. Die sehr progessive Haltung bei der Frage der Information. Letztenendes läuft ja die Haltung der Piraten zu Patentrecht, Open-Source, Urheberrechte auf einen egalitären Zugang zu Information hinaus. Information ist im 21. Jh. aber die zentrale ökonomische Ressource. Die Piraten sprechen sich für eine &#8216;Vergesellschaftung&#8217; dieser Kernressource aus &#8211;&gt; ergo eine urlinke Forderung. Ergo Piraten strukturell eher links.</p>
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		<title>Von: AMUNO</title>
		<link>http://fxneumann.de/2009/09/05/piraten-als-radikale-zentristen/#comment-74</link>
		<dc:creator>AMUNO</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Sep 2009 09:59:25 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;a title=&quot;(Antwort zu deinem Kommentar)&quot; href=&quot;http://www.literaturasyl.de/?p=1436&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;(Antwort zu deinem Kommentar)&lt;/a&gt;
Hi,

natürlich ist es überhaupt schon schwer, dass man einzelne Parteien zu deutlichen Kernaussagen bewegen kann.
Allerdings könnte ich mir durchaus vorstellen, dass der Wahl-O-Mat aus den einzelnen Wahlprogrammen durch ein Gremium von Politikwissenschaftlern bestückt werden könnte. 
Zumindest hätte es für mich dann mehr den Anschein der Objektivität.

Gruß

AMUNO</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><a title="(Antwort zu deinem Kommentar)" href="http://www.literaturasyl.de/?p=1436">(Antwort zu deinem Kommentar)</a><br />
Hi,</p>
<p>natürlich ist es überhaupt schon schwer, dass man einzelne Parteien zu deutlichen Kernaussagen bewegen kann.<br />
Allerdings könnte ich mir durchaus vorstellen, dass der Wahl-O-Mat aus den einzelnen Wahlprogrammen durch ein Gremium von Politikwissenschaftlern bestückt werden könnte.<br />
Zumindest hätte es für mich dann mehr den Anschein der Objektivität.</p>
<p>Gruß</p>
<p>AMUNO</p>
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