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	<title>Kommentare zu: Recht auf Rausch</title>
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	<description>Nachdenken über Politik, Gesellschaft und Kirche.</description>
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		<title>Von: Klagen statt sperren! &#124; palisadesberlin</title>
		<link>http://fxneumann.de/2010/06/09/recht-auf-rausch/#comment-1458</link>
		<dc:creator>Klagen statt sperren! &#124; palisadesberlin</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Dec 2010 13:52:59 +0000</pubDate>
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		<description>[...] mein Blog bleibt online, auch wenn es Artikel zu potentiell jugendgefährdenden Themen wie Drogenpolitik gibt, auch auf die Gefahr hin, daß das zu Abmahnungen führt. Was aber darüber hinaus [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] mein Blog bleibt online, auch wenn es Artikel zu potentiell jugendgefährdenden Themen wie Drogenpolitik gibt, auch auf die Gefahr hin, daß das zu Abmahnungen führt. Was aber darüber hinaus [...]</p>
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		<title>Von: Alesandro Schneider</title>
		<link>http://fxneumann.de/2010/06/09/recht-auf-rausch/#comment-1168</link>
		<dc:creator>Alesandro Schneider</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 18 Sep 2010 10:46:19 +0000</pubDate>
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		<description>Man möge mir verzeihen, derart plump die Werbetrommel zu rühren, aber &quot;Bürgerrechte ernstgenommen&quot;  von Ronald Dworkin und &quot;Kontexte der Gerechtigkeit&quot; von Rainer Forst sind zwei wirklich großartige Bücher, die zu erwähnen bei keiner Diskussion um den Vorrang des Guten oder des Gerechten fehlen sollten :)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Man möge mir verzeihen, derart plump die Werbetrommel zu rühren, aber &#8220;Bürgerrechte ernstgenommen&#8221;  von Ronald Dworkin und &#8220;Kontexte der Gerechtigkeit&#8221; von Rainer Forst sind zwei wirklich großartige Bücher, die zu erwähnen bei keiner Diskussion um den Vorrang des Guten oder des Gerechten fehlen sollten <img src='http://fxneumann.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Von: Felix Neumann</title>
		<link>http://fxneumann.de/2010/06/09/recht-auf-rausch/#comment-914</link>
		<dc:creator>Felix Neumann</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 19 Jun 2010 17:23:31 +0000</pubDate>
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		<description>In einer moralischen Bewertung bin ich da recht nahe bei Kant; die Aufgabe des Staates ist aber nicht, Moral durchzusetzen, sondern Recht.

(Zumal: Dein letzter Satz.)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>In einer moralischen Bewertung bin ich da recht nahe bei Kant; die Aufgabe des Staates ist aber nicht, Moral durchzusetzen, sondern Recht.</p>
<p>(Zumal: Dein letzter Satz.)</p>
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	<item>
		<title>Von: Alesandro Schneider</title>
		<link>http://fxneumann.de/2010/06/09/recht-auf-rausch/#comment-883</link>
		<dc:creator>Alesandro Schneider</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 19 Jun 2010 12:04:40 +0000</pubDate>
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		<description>Man muss ja nicht zum Freiheitsverständnis von Augustinus zurück, aber ich würde hier gerne Kant in den Raum stellen: Der Mensch hat die Freiheit zum Irrtum, aber nicht die Freiheit, sich seiner Freiheit zu begeben. Damit kann man prima auf indivueller Ebene gegen die Freiheit zum Selbstmord und auf gesellschaftlicher Ebene gegen die Freiheit der Demokratie, sich selbst abszuschaffen, argumentieren.

Aber begibt sich der Drogenkonsument seiner Freiheit? Ich glaube auch eher, dass die Prohibitionspolitik hier gerade erst die Problematik erzeugt, die scheinbar gelöst werden soll...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Man muss ja nicht zum Freiheitsverständnis von Augustinus zurück, aber ich würde hier gerne Kant in den Raum stellen: Der Mensch hat die Freiheit zum Irrtum, aber nicht die Freiheit, sich seiner Freiheit zu begeben. Damit kann man prima auf indivueller Ebene gegen die Freiheit zum Selbstmord und auf gesellschaftlicher Ebene gegen die Freiheit der Demokratie, sich selbst abszuschaffen, argumentieren.</p>
<p>Aber begibt sich der Drogenkonsument seiner Freiheit? Ich glaube auch eher, dass die Prohibitionspolitik hier gerade erst die Problematik erzeugt, die scheinbar gelöst werden soll&#8230;</p>
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	<item>
		<title>Von: Felix Neumann</title>
		<link>http://fxneumann.de/2010/06/09/recht-auf-rausch/#comment-838</link>
		<dc:creator>Felix Neumann</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Jun 2010 12:51:38 +0000</pubDate>
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		<description>Sehr schön der Schlußsatz aus diesem Artikel:
&lt;blockquote&gt;
Even as adults, we sometimes wish for parents to be looking over our shoulders and guiding us to the right decisions. The question is, do you trust the government enough to appoint it your guardian? 
&lt;/blockquote&gt;
Und die historische Erfahrung lehrt: Nein, sollte man besser nicht.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr schön der Schlußsatz aus diesem Artikel:</p>
<blockquote><p>
Even as adults, we sometimes wish for parents to be looking over our shoulders and guiding us to the right decisions. The question is, do you trust the government enough to appoint it your guardian?
</p></blockquote>
<p>Und die historische Erfahrung lehrt: Nein, sollte man besser nicht.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Lukas M.</title>
		<link>http://fxneumann.de/2010/06/09/recht-auf-rausch/#comment-836</link>
		<dc:creator>Lukas M.</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 13 Jun 2010 22:32:04 +0000</pubDate>
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		<description>http://www.nytimes.com/2010/06/06/business/06view.html</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.nytimes.com/2010/06/06/business/06view.html">http://www.nytimes.com/2010/06/06/business/06view.html</a></p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Felix Neumann</title>
		<link>http://fxneumann.de/2010/06/09/recht-auf-rausch/#comment-828</link>
		<dc:creator>Felix Neumann</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Jun 2010 11:29:53 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://fxneumann.de/?p=2008#comment-828</guid>
		<description>1. Wer entscheidet aufgrund welcher Kriterien, wann ein Schubs gegeben werden soll? (Gerade das Beispiel Gurtpflicht ist interessant, da es in us-amerikanischen libertären Diskursen erstaunlich wichtig genommen wird; bei den &lt;a href=&quot;http://freestateproject.org/101Reasons&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;101 Gründen für New Hampshire beim Free State Project&lt;/a&gt; ist die fehlende Gurtpflicht auf Platz 5.) Dieses Problem sollte sich doch über das urliberale Prinzip Verantwortung lösen lassen: Indem die Risiken in Versicherungsverträgen abgebildet werden.

2. Meine »Lösung« ist zugegeben ziemlich plakativ und bei weitem nicht zu Ende gedacht, und natürlich ist die Alternative nicht totale Repression vs. totale Freiheit – nur muß genau abgewogen werden, welche staatlichen Ordnungsmaßnahmen tatsächlich zur gewünschten Wirkung führen und welche nur Symbolpolitik sind. Dafür habe ich keine Lösung. Aber ich habe den begründeten Eindruck, daß die gegenwärtige Lösung nichts taugt.

Mein Ziel ist übrigens nicht, daß möglichst alle Drogen konsumieren, wie sie lustig sind. Ich halte es auch für sinnvoll, wenn Drogen nicht in selbstgefährdendem Ausmaß konsumiert werden. Mir geht es eben darum, eine tatsächlich wirksame Strategie gegen Drogenkonsum zu haben, und wenn doch Konsum, dann möglichst sicher. Eine kriminalisierende und repressive Placebo-Strategie, wie wir sie jetzt fahren, leistet das gewiß nicht. Und vor allem leistet das Vertrauen in die tatsächliche Regelungsfähigkeit des Staates nicht das, was gewünscht wird.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>1. Wer entscheidet aufgrund welcher Kriterien, wann ein Schubs gegeben werden soll? (Gerade das Beispiel Gurtpflicht ist interessant, da es in us-amerikanischen libertären Diskursen erstaunlich wichtig genommen wird; bei den <a href="http://freestateproject.org/101Reasons">101 Gründen für New Hampshire beim Free State Project</a> ist die fehlende Gurtpflicht auf Platz 5.) Dieses Problem sollte sich doch über das urliberale Prinzip Verantwortung lösen lassen: Indem die Risiken in Versicherungsverträgen abgebildet werden.</p>
<p>2. Meine »Lösung« ist zugegeben ziemlich plakativ und bei weitem nicht zu Ende gedacht, und natürlich ist die Alternative nicht totale Repression vs. totale Freiheit – nur muß genau abgewogen werden, welche staatlichen Ordnungsmaßnahmen tatsächlich zur gewünschten Wirkung führen und welche nur Symbolpolitik sind. Dafür habe ich keine Lösung. Aber ich habe den begründeten Eindruck, daß die gegenwärtige Lösung nichts taugt.</p>
<p>Mein Ziel ist übrigens nicht, daß möglichst alle Drogen konsumieren, wie sie lustig sind. Ich halte es auch für sinnvoll, wenn Drogen nicht in selbstgefährdendem Ausmaß konsumiert werden. Mir geht es eben darum, eine tatsächlich wirksame Strategie gegen Drogenkonsum zu haben, und wenn doch Konsum, dann möglichst sicher. Eine kriminalisierende und repressive Placebo-Strategie, wie wir sie jetzt fahren, leistet das gewiß nicht. Und vor allem leistet das Vertrauen in die tatsächliche Regelungsfähigkeit des Staates nicht das, was gewünscht wird.</p>
]]></content:encoded>
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	<item>
		<title>Von: Felix Neumann</title>
		<link>http://fxneumann.de/2010/06/09/recht-auf-rausch/#comment-826</link>
		<dc:creator>Felix Neumann</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Jun 2010 10:47:25 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://fxneumann.de/?p=2008#comment-826</guid>
		<description>Erwachsene wie Kinder zu behandeln scheint mir auch ein zentraler Punkt zu sein. Natürlich ist es eine Fiktion, allen erwachsenen Menschen Urteilsfähigkeit zuzugestehen. Es ist aber eine Fiktion, ohne die eine Demokratie nicht funktionieren kann, da sonst die kontrollierte Instanz (der Staat, die Politiker) darüber entscheiden kann, wer sie kontrolliert (wer Staatsbürger im engeren Sinn ist). Jellinek schreibt in seiner allgemeinen Staatslehre »Die Anerkennung des einzelnen als Person ist die Grundlage aller Rechtsverhältnisse. Durch diese Anerkennung wird aber der einzelne Mitglied des Volkes in dessen subjektiver Qualität.«

Freiheit um der eigenen Freiheit willen zu beschränken, ist für mich eine problematische Argumentationsfigur; das erinnert mich an das Freiheitsverständnis von Augustinus, der als Freiheit auch nur die Freiheit zum Guten verstanden haben wollte, während es im Irrtum keine Freiheit gebe. Solche Konzeptionen laufen aber einer freiheitlichen Gesellschaft gerade zuwider, weil man für ihre Durchführung eine Instanz braucht, die feststellen kann, was objektiv richtig ist. Und wer will verbindlich entscheiden können, daß Heimito von Doderer hier &lt;em&gt;nicht&lt;/em&gt; einen guten Punkt macht:
&lt;blockquote&gt;
Ich halte jeden Menschen für voll berechtigt, auf die – von den Ingenieursgesichtern und Betriebswissenschaftlern herbeigeführte – derzeitige Beschaffenheit unserer Welt mit schwerstem Alkoholismus zu reagieren, so weit er sich nur was zum Saufen beschaffen kann. Sich und Andere auf solche Weise zu zerstören, ist eine begreifliche und durchaus entschuldbare Reaktion. Wer nicht säuft, setzt heutzutage schon eine beachtliche und freiwillige Mehr-Leistung.
&lt;/blockquote&gt;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Erwachsene wie Kinder zu behandeln scheint mir auch ein zentraler Punkt zu sein. Natürlich ist es eine Fiktion, allen erwachsenen Menschen Urteilsfähigkeit zuzugestehen. Es ist aber eine Fiktion, ohne die eine Demokratie nicht funktionieren kann, da sonst die kontrollierte Instanz (der Staat, die Politiker) darüber entscheiden kann, wer sie kontrolliert (wer Staatsbürger im engeren Sinn ist). Jellinek schreibt in seiner allgemeinen Staatslehre »Die Anerkennung des einzelnen als Person ist die Grundlage aller Rechtsverhältnisse. Durch diese Anerkennung wird aber der einzelne Mitglied des Volkes in dessen subjektiver Qualität.«</p>
<p>Freiheit um der eigenen Freiheit willen zu beschränken, ist für mich eine problematische Argumentationsfigur; das erinnert mich an das Freiheitsverständnis von Augustinus, der als Freiheit auch nur die Freiheit zum Guten verstanden haben wollte, während es im Irrtum keine Freiheit gebe. Solche Konzeptionen laufen aber einer freiheitlichen Gesellschaft gerade zuwider, weil man für ihre Durchführung eine Instanz braucht, die feststellen kann, was objektiv richtig ist. Und wer will verbindlich entscheiden können, daß Heimito von Doderer hier <em>nicht</em> einen guten Punkt macht:</p>
<blockquote><p>
Ich halte jeden Menschen für voll berechtigt, auf die – von den Ingenieursgesichtern und Betriebswissenschaftlern herbeigeführte – derzeitige Beschaffenheit unserer Welt mit schwerstem Alkoholismus zu reagieren, so weit er sich nur was zum Saufen beschaffen kann. Sich und Andere auf solche Weise zu zerstören, ist eine begreifliche und durchaus entschuldbare Reaktion. Wer nicht säuft, setzt heutzutage schon eine beachtliche und freiwillige Mehr-Leistung.
</p></blockquote>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Hyperboreas</title>
		<link>http://fxneumann.de/2010/06/09/recht-auf-rausch/#comment-824</link>
		<dc:creator>Hyperboreas</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Jun 2010 07:34:06 +0000</pubDate>
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		<description>Eine überzeugende Argumentation, der ich mich gern anschließen möchte, allerdings nicht ohne vorher noch ein paar Punkte zu bedenken zu geben:

1. Geht man davon aus, daß Menschen immer rational handeln, kann man nichts einwenden. Wer seine Wertprioritäten anders setzt als ich und danach handelt, den kann ich vernünftigerweise nicht zu anderen Werten zwingen. Was aber ist mit Faulheit, Dummheit, Willensschwäche? Beispiel Gurtpflicht beim Autofahren. Niemand, vermute ich, schätzt seine persönliche Freiheit so hoch ein, daß er dafür in Kauf nimmt, bei einem Unfall durch die WIndschutzscheibe zu krachen. Trotzdem hat sich die Benutzung von Sicherheitsgurten erst durch gesetzliche Sanktionen durchgesetzt. Gibt es also nicht doch Fälle, in denen der Staat zumindest einen Schubs in die richtige Richtung geben sollte?

2. Wie genau soll die Konsequenz aussehen, die gezogen wird? BTMG abschaffen JuSchg anpassen - das heißt, völlige Legalisierung für alle über 18? Das erscheint mir zu radikal. Viele Drogen (jetzt nicht gerade Cannabis) haben mächtigen Einfluß auf die Psyche und setzen beim ernsthaften Konsumenten geistige Reife und die Fähigkeit, das Erlebte zu verarbeiten voraus. Um zu gewährleisten, daß die neue Freiheit nicht zu Schaden führt, würde ich auch hier wieder für moderate staatliche Ordnungsmaßnahmen plädieren, in Form z.B. eines (wieder eine Autometapher) Drogen-Führerscheins und Beschränkung der Abgabemengen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Eine überzeugende Argumentation, der ich mich gern anschließen möchte, allerdings nicht ohne vorher noch ein paar Punkte zu bedenken zu geben:</p>
<p>1. Geht man davon aus, daß Menschen immer rational handeln, kann man nichts einwenden. Wer seine Wertprioritäten anders setzt als ich und danach handelt, den kann ich vernünftigerweise nicht zu anderen Werten zwingen. Was aber ist mit Faulheit, Dummheit, Willensschwäche? Beispiel Gurtpflicht beim Autofahren. Niemand, vermute ich, schätzt seine persönliche Freiheit so hoch ein, daß er dafür in Kauf nimmt, bei einem Unfall durch die WIndschutzscheibe zu krachen. Trotzdem hat sich die Benutzung von Sicherheitsgurten erst durch gesetzliche Sanktionen durchgesetzt. Gibt es also nicht doch Fälle, in denen der Staat zumindest einen Schubs in die richtige Richtung geben sollte?</p>
<p>2. Wie genau soll die Konsequenz aussehen, die gezogen wird? BTMG abschaffen JuSchg anpassen &#8211; das heißt, völlige Legalisierung für alle über 18? Das erscheint mir zu radikal. Viele Drogen (jetzt nicht gerade Cannabis) haben mächtigen Einfluß auf die Psyche und setzen beim ernsthaften Konsumenten geistige Reife und die Fähigkeit, das Erlebte zu verarbeiten voraus. Um zu gewährleisten, daß die neue Freiheit nicht zu Schaden führt, würde ich auch hier wieder für moderate staatliche Ordnungsmaßnahmen plädieren, in Form z.B. eines (wieder eine Autometapher) Drogen-Führerscheins und Beschränkung der Abgabemengen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Wolf-Dieter</title>
		<link>http://fxneumann.de/2010/06/09/recht-auf-rausch/#comment-823</link>
		<dc:creator>Wolf-Dieter</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Jun 2010 21:16:05 +0000</pubDate>
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		<description>Sauber auf den Punkt gebracht, danke.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sauber auf den Punkt gebracht, danke.</p>
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